Seitenaufprallschutz retten Leben - Baby überlebt Unfall

Wieso Seitenaufprallschutz wichtig ist – 12-Wochen altes Baby überlebt Seitencrash mit nur einer Schürfwunde

Ein Seitenaufprallschutz an Autokindersitzen kann Leben retten. Seitencrashs sind die zweithäufigste Ursache für schwere Verletzungen in Autounfällen. Mama Laura und ihre 12-Wochen alte Tochter Emma waren in einen schlimmen Unfall verwickelt, bei dem ihnen ein LKW die Vorfahrt nahm, doch Töchterchen Emma überlebte bis auf eine Schürfwunde unverletzt. “Ich bin dankbar für unser Leben”, sagt Laura.

Es ist ein Szenario, das sich viele von uns sicherlich gut im städtischen Verkehr vorstellen können: Laura war mit ihrem VW Sharan auf einer Vorfahrtsstraße unterwegs und fuhr nicht mehr als die vorgeschriebenen 50 km/h. Sie war gerade einmal 500m von zuhause entfernt, als sie eine Kreuzung passierte und im Augenwinkel einen LKW sah, der viel zu schnell fuhr und sein Stoppschild anscheinend übersehen hatte. Laura hatte keine Möglichkeit mehr zu reagieren, als der LKW mit voller Wucht in die Beifahrerseite ihres Autos krachte. Im Moment des Aufpralls verlor Laura das Bewusstsein und als sie wieder zu sich kam, war das Auto durch die ausgelösten Airbags vernebelt. Ihr Auto muss sich um die eigene Achse gedreht haben, da es entgegen der Richtung stand, aus der sie kam. Laut Augenzeugen eines an der Kreuzung gelegenen Ladens hat sich ihr Auto außerdem zweifach überschlagen.

Seitenaufprallschutz retten Leben - Baby überlebt Unfall
Seitenaufprallschutz retten Leben - Baby überlebt Unfall
Seitenaufprallschutz retten Leben - Baby überlebt Unfall

Deformierter Seitenaufprallschutz+ und überall Glassplitter

Laura’s erster Gedanke ging direkt an ihre 12-Wochen alte Tochter Emma, die in ihrer Babyschale auf der Rückbank auf der Beifahrerseite gesessen hatte. Als Laura die Beifahrerseite ihres Autos erreichte, bemerkte sie in diesem Moment noch gar nicht, dass die Beifahrertür des Sharans durch den Aufprall vom Wagen gerissen wurde – ihr war nur wichtig, ob ihr Baby noch am Leben war. Der zusätzliche Seitenaufprallschutz (SIP+) der Babyschale war deformiert und die Schale hatte eine kleine Delle an der Seite. Emma war von Glasscherben bedeckt und blutete aus einer Schürfwunde am Kinn, doch Laura spürte instinktiv, dass es Emma ansonsten gut ging. Erleichtert reiche Laura ihre Emma mit der Babyschale an Ersthelfer, dann brach sie zusammen.

“Ich glaube, dass mein Mamaherz erst wissen musste, dass es ihr gut geht bevor mein Körper nicht mehr konnte.”

Die Schwere des Unfalls wird an Laura’s langer Liste an Verletzungen ersichtlich, unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma 1. Grades, Schleudertrauma, ein gebrochenes Schlüsselbein, eine beginnende posttraumatische Belastungsstörung, 80% Hörverlust und Tinnitus auf einem Ohr und 20% Hörverlust auf dem anderen. Doch ungeachtet dessen ist es Laura am wichtigsten, dass es ihrer Tochter Emma gut geht. “Ich bin dankbar für unser Leben.”

Seitenaufprallschutz retten Leben - Baby überlebt Unfall

Wie der Seitenaufprallschutz der Babyschale funktioniert

Bei dem Unfall saß Töchterchen Emma in der BeSafe iZi Go Modular i-Size Babyschale in Kombination mit der iZi Modular i-Size Basisstation. Diese Babyschale hat einen Dreifachschutz für den Kopf- und Nackenbereich des Babys: die Kisseneinsätze, weicher Memory-Schaum und der zusätzliche Seitenaufprallschutz SIP+ bilden zusammen eine breite Pufferzone und sind aus schockabsorbierenden Materialien hergestellt. Während diese Babyschale die strengen Zulassungskriterien der UN R 129 (i-Size) bereits ohne SIP+ erfüllt, absorbiert dieser zusätzliche Seitenaufprallschutz noch einmal um bis zu 20% der einwirkenden Kräfte. Bei einem Aufprall funktioniert SIP+ ähnlich wie die Knautschzone eines Fahrzeuges, indem es durch die Deformierung einwirkende Kräfte eines Seitenaufpralls absorbiert.

Seitenaufprallschutz retten Leben - Baby überlebt Unfall

Bitte beachten Sie: die in diesem Artikel enthaltenen Aufnahmen vom Unfallauto wurden uns von Laura selber zur Verfügung gestellt. Die Aufnahmen wurden erst einige Zeit nach dem Unfall gemacht, nach dem das Auto bereits begutachtet und von der Unfallstelle entfernt wurde. Die Babyschale wurde aus dem Auto genommen, um Emma den Ersthelfern zu übergeben und wurde hinterher bloß lose zurück ins Auto gestellt.


Quellen: Facebookbeitrag von Laura in der Reboard-Facebookgruppe “Reboard – Unsere Kinder fahren rückwärts”; Direktnachrichten mit Laura, nachdem wir von BeSafe von ihrer schlimmen Geschichte erfahren haben; Ein von Laura gegebenes Interview auf einen Mami-Blog, nachdem ihr Facebookbeitrag viel Aufmerksamkeit erhielt: https://dierabenmutti.de/2017/09/04/mama-laura-berichtet-ohne-reboarder-waere-mein-baby-tot/