FAQ

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen.

iZi Flex FIX i-Size

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neusten BeSafe Autokindersitz ab ca. 4 Jahre, dem iZi Flex FIX i-Size.

  • Der iZi Flex FIX i-Size ist nach der UN R129 Norm zugelassen, bei welcher Autokindersitze stets nach Körpergröße anstatt nach Gewicht des Kindes zugelassen sind, damit der Sitz besser zum Kind passt und da Eltern oftmals die Größe ihres Kindes genauer kennen

  • Wenn das Kind in einem Autokindersitz sitzt, bei dem es mit dem Fahrzeuggurt angeschnallt ist, dann werden die Kräfte des Kindes bei einem Unfall durch den Fahrzeuggurt auf das Fahrzeug abgeleitet, da das Kind durch den Fahrzeuggurt gehalten wird. Wird solch ein Autokindersitz zusätzlich mit ISOfix befestigt, so hilft die ISOfix Befestigung dabei, den Autokindersitz selbst an Ort und Stelle zu halten, jedoch werden keine Kräfte des Kindes durch die ISOfix Verankerungen abgeleitet.

    Anders sieht dies bei ISOfix-Autokindersitzen aus, die ein internes Gurtsystem haben (wo das Kind also mit dem Gurtsystem des Kindersitzes selbst angeschnallt ist, nicht mit dem Fahrzeuggurt). Diese ISOfix-Sitze haben stets eine Gewichtsbeschränkung, da die im Unfall wirkenden Kräfte von Sitz und Kind komplett durch die ISOfix-Verankerungen auf das Fahrzeug abgeleitet werden. Die Gewichtsbeschränkung für diese Art von Sitzen ergibt sich daher aus der Maximalbelastbarkeit der ISOfix Verankerungen und dem Gewicht des Sitzes.

    Da der iZi Flex FIX i-Size jedoch ein Sitz ist, bei dem das Kind mit dem Fahrzeuggurt angeschnallt wird, hat er auch beim Einbau mit ISOfix keine Gewichtsbeschränkung.

  • Die Autokindersitz-Norm UN R129 der Vereinten Nationen wurde zuerst in 2013 eingeführt und zielt darauf ab, die Wahl eines passenden Autokindersitzes einfacher und sicherer zu machen. Die UN R129 Vorschrift ist strikter als vorherige Vorschriften und soll es Eltern ebenfalls leichter machen, einen zum eigenen Fahrzeug passenden Autokindersitz zu finden.
    Die UN R129 Vorschrift wird in drei verschiedenen Phasen eingeführt.

  • Die UN R129 Vorschrift wird in drei verschiedenen Phasen eingeführt. Die erste Phase ist seit Juli 2013 aktiv und befasst sich mit ISOfix-eingebauten Autokindersitzen mit internen Gurtsystemen (wo das Kind also mit dem Gurtsystem des Kindersitzes selbst angeschnallt ist, nicht mit dem Fahrzeuggurt), wodurch Babyschalen und Kleinkindsitze bis zu 105 cm Körpergröße nach UN R129 zugelassen werden könnten.

    Die zweite Phase der UN R129 trat im Juni 2017 in Kraft und befasst sich mit Autokindersitzerhöhungen mit fester Rückenlehne für Kinder mit einer Körpergröße von 100-150 cm, bei denen das Kind mit dem Fahrzeuggurt angeschnallt ist.

    Die dritte Phase der UN R129 wird derzeit entwickelt und wird sich mit Autokindersitzen mit internem Gurtsystem befassen, die mit dem Fahrzeuggurt eingebaut werden.

  • Die 2. Phase der UN R129 beinhaltet verschiedene Kategorien: die “i-Size Autokindersitzerhöhung”-Kategorie und die “Fahrzeugspezifische Autokindersitzerhöhung”-Kategorie.

    Die Kategorie “i-Size Autokindersitzerhöhung” gewährleistet, dass ein Sitz dieser Kategorie für Körpergrößen bis 135 cm auf alle mit “i-Size” markierten Sitzplätze eines jeden Fahrzeuges passt. Zusätzlich schreibt die Kategorie “i-Size Autokindersitzerhöhung” eine maximale Sitzbreite von 44 cm vor sowie das Vorhandensein von verstaubaren ISOfix-Armen, sodass ein Sitz dieser Kategorie sowohl mit als auch ohne ISOfix im Fahrzeug befestigt werden kann.

  • Die 2. Phase der UN R129 beinhaltet verschiedene Kategorien: die “i-Size Autokindersitzerhöhung”-Kategorie und die “Fahrzeugspezifische Autokindersitzerhöhung”-Kategorie.

    Die Kategorie “Fahrzeugspezifische Autokindersitzerhöhung” lässt Sitzbreiten von über 44 cm zu, sodass es empfohlen ist, es vor dem Kauf auszutesten, ob der Sitz in Höhe und Breite in das jeweilige Fahrzeug passt.
    Besonders bei Körpergrößen über 135 cm kann es bei einigen wenigen Fahrzeugmodellen dazu kommen, dass das Fahrzeugdach die Nutzung in der Höhe einschränkt. Dies ist manchmal bei sportlichen Fahrzeugmodellen der Fall, jedoch praktisch nie bei Familienautos. BeSafe empfiehlt daher, den Sitz in allen zur Nutzung vorgesehenen Positionen im Fahrzeug probeeinzubauen, um zu schauen, ob die Nutzung in der Höhe, der Einbau und der verfügbare Platz den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

  • Bis wann ein Autokindersitz genutzt werden muss, hängt von der jeweiligen Gesetzeslage eines Landes ab. In Deutschland und Österreich ist die Nutzung eines Autokindersitzes bis zur Körpergröße von 150cm oder bis zum 12. Geburtstag verpflichtend, je nachdem, was zuerst erreicht wird.

    Wir von BeSafe empfehlen, so lange wie nur möglich einen Autokindersitz zu verwenden, da diese Seitenaufprallschutz bieten und bei der richtigen Positionierung des Schulter- und Beckengurtes helfen.

  • Der iZi Flex FIX i-Size kann durch die Griffe an beiden Seiten des Rückenteils in der Höhe verstellt werden. Zur Höhenverstellung muss nur ein Griff bedient werden. Dies ist sogar möglich, wenn das Kind bereits im Sitz sitzt. Die Höhe der Kopfstütze sollte stets so eingestellt sein, dass sich der Schultergurt auf Höhe der Schulter des Kindes befindet.

     

  • Die Ruheposition kann jederzeit so genutzt werden, wie Sie oder Ihr Kind es mögen. Jedoch empfehlen wir, den Sitz jeweils in die gewünschte Position zu bringen, bevor Sie Ihr Kind anschnallen, um einen lockeren Gurt zu vermeiden. Die Ruheposition kann durch die beiden Hebel neben der Sitzfläche verstellt werden. Ziehen Sie die Hebel dabei stets nach oben, egal in welche der Positionen Sie den Sitz bringen. Zum Verstellen der Position müssen beide Hebel bedient werden.

  • Wenn Kinder mit dem Fahrzeuggurt angeschnallt sind, finden sie den Schultergurt während der Fahrt oft “unbequem/störend”, was das Risiko birgt, dass sie den Schultergurt falsch positionieren, um das Störende zu beseitigen, zum Beispiel indem sie den Schultergurt unter den Arm klemmen. Um dieses Sicherheitsrisiko der Fehlanwendung zu vermeiden und um den Komfort zu erhöhen, puffert das PAD+ die Kante des Fahrzeuggurtes ab. Zusätzlich erhöht es auch die aktive Sicherheit, indem es als weicher Stoßdämpfer zwischen Kinn und Brust fungiert.

  • Ja, das PAD+ ist Teil des Sicherheitssystems dieses Autokindersitzes und sollte daher stets als integrierter Teil des iZi Flex FIX i-Size verwendet werden.

  • Ja, damit mehrere Sitze oder Personen nebeneinander Platz finden können, können die SIP Stoßfänger des iZi Flex FIX i-Size abgenommen werden. Wir empfehlen Ihnen jedoch, stets den zur Fahrzeugtür gewandten SIP Stoßfänger am iZi Flex FIX i-Size zu lassen für optimale Sicherheit. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, das im Lieferumfang enthaltene SIP+ für zusätzlichen Seitenaufprallschutz an dem zur Fahrzeugtür gewandten SIP Stoßfänger anzubringen, sofern der Platz in Ihrem Fahrzeug es zulässt.

  • Der zusätzliche Seitenaufprallschutz SIP+ kann für einen verbesserten Seitenaufprallschutz an der zur Fahrzeugtür gewandten Seite des iZi Flex FIX i-Size angebracht werden. Jedoch hat der iZi Flex FIX i-Size die strengen Zulassungstests der UN R129-02 Norm bereits ohne SIP+ bestanden. Die Hauptfunktion des SIP+ ist es, den Abstand zwischen Fahrzeugtür und Autokindersitz zu verringern, wodurch bei einem Unfall ein früherer Kontakt zwischen Autokindersitz und Tür entsteht, was zu verringerter Seitenbewegung und somit besserem Schutz führt.

  • Für den BeSafe iZi Flex FIX i-Size ist keine Fahrzeugliste erforderlich, da die Regulierung UN R129-02 keine Fahrzeuglisten vorsieht und es nahezu keinerlei Einschränkungen in der Verwendung des iZi Flex FIX i-Size in unterschiedlichen Fahrzeugen gibt.
    Wie auch in der Bedienungsanleitung erwähnt, kann es in sehr wenigen Fällen in einigen Fahrzeugen zu Einschränkungen in der Nutzung der höchsten Kopfstützenpositionen kommen, wenn der iZi Flex FIX i-Size auf den hinteren äußeren Sitzplätzen verwendet wird. Dies ist bedingt durch eine sehr niedrige Dachhöhe und betrifft in erster Linie sehr sportliche Fahrzeuge (nicht Familienfahrzeuge). Daher empfehlen wir Ihnen stets, einen Autokindersitz vor dem Erwerb in Ihrem Auto zur Probe einzubauen.

  • Ja, die ISOfix Befestigungsarme des iZi Flex FIX i-Size können im Sitz verstaut werden, sodass er auch nur mit dem Fahrzeuggurt eingebaut werden kann. Falls in Ihrem Fahrzeug jedoch ISOfix Verankerungspunkte vorhanden sind, dann können Sie den iZi Flex FIX i-Size mit ISOfix einbauen, um ihn auf Leerfahrten (wenn kein Kind im Sitz sitzt) nicht mit dem Fahrzeuggurt anschnallen zu müssen.

  • Wenn Sie einen iZi Flex FIX i-Size auf einem der äußeren Fahrzeugsitze der Rückbank einbauen, können Sie den zum Fahrzeuginneren gewandten SIP Stoßfänger abnehmen, damit mehrere Sitze/Personen nebeneinander Platz finden können. Wenn Sie einen iZi Flex FIX i-Size auf dem mittleren Fahrzeugsitz der Rückbank einbauen, können beide SIP Stoßfänger abgenommen werden, wenn auf beiden Seiten weitere Sitze/Personen platziert werden sollen. Wenn Sie jedoch den iZi Flex FIX i-Size auf dem mittleren Fahrzeugsitz der Rückbank einbauen und nur auf einer Seite einen weiteren Sitz/Person platzieren, empfehlen wir Ihnen, den SIP Stoßfänger auf der anderen Seite angebracht zu lassen.

  • Wenn Kinder älter werden und von einem Autokindersitz mit internem Gurtsystem in einen Sitz wechseln, bei dem sie mit dem Fahrzeugsitz angeschnallt sind, haben sie auf einmal viel mehr Bewegungsfreiheit als zuvor. Dies führt oft dazu, dass Kinder sich auch mehr im Autokindersitz bewegen und das Risiko entsteht, dass der Fahrzeuggurt nicht richtig positioniert bleibt, was einen Einfluss auf die Sicherheit des Kindes hat.

    Die neue Innovation des iZi Flex FIX i-Size – die Beckengurtführung – verringert dieses Risiko, indem sie dabei hilft, den Beckengurt in der optimalen Position über den Hüftknochen des Kindes zu halten. Die Beckengurtführung ist von den BeSafe Schwangerschaftsgurten inspiriert, welche bereits seit Jahrzehnten Müttern dabei helfen, den Beckengurt unterhalb des Babybauches zu halten.

    Um den Fid-Lock Magneten der Beckengurtführung zu öffnen, ziehen Sie diesen zuerst nach unten und danach vom Kind weg. Zum Schließen lassen Sie beide Enden des Magneten einfach ineinander schnappen.

  • Ja, die Beckengurtführung des iZi Flex FIX i-Size ist aus weichem Material hergestellt und kann daher ganz einfach runter geklappt werden, wenn das Kind einsteigt oder aussteigt.

  • Die Nutzung der Beckengurtführung ist optional, da sie nur indirekt einen Einfluss auf die Sicherheit hat. Sitzt das Kind korrekt im iZi Flex FIX i-Size, dann ist es sicher, ganz gleich ob die Beckengurtführung genutzt wird oder nicht. Um jedoch das Risiko einer falschen Platzierung des Beckengurtes durch Bewegung zu minimieren, empfehlen wir Ihnen, die Beckengurtführung stets soweit möglich zu verwenden.

BeSafe Hinweise

Hier finden Sie viele nützliche Hinweise für sichere Autofahrten

  • Ob Sie sich für einen Babyspiegel zur besseren Kommunikation mit Ihrem Kind auf dem Rücksitz, einen wattierten Trittschutz, der ihren Fahrzeugsitz vor Schmutz und Abdrücke des Kindersitzes schützt, einen Sommer- bzw. Schonbezug für Ihren BeSafe Kindersitz oder etwas anderes entscheiden – Mit BeSafe Zubehör treffen Sie eine gute Wahl.

  • Es ist verboten, einen rückwärtsgerichteten Kindersitz auf dem Beifahrersitz zu verwenden, wenn der Beifahrerairbag aktiviert ist. Dies könnte im Falle eines Unfalls zu schweren Verletzungen oder Tod Ihres Kindes führen.

  • Es ist nicht empfehlenswert einen gebrauchten Kindersitz zu verwenden. Speziell bei unbekannten Verkäufern ist dies eine große Potenzial für die Sicherheit Ihres Kindes. Einem guten Kindersitz sieht man es nicht an, ob er bereits in einen Autounfall verwickelt wurde und dadurch Haarrisse oder andere Sicherheitsmängel aufweist.

    Sparen Sie daher nicht an der Sicherheit Ihres Kindes und entscheiden Sie sich für einen neuen Autokindersitz.

  • Ein Kindersitz darf nicht weiter verwendet werden, wenn er in einen Unfall verwickelt war. Auch wenn keine äußere Beschädigung sichtbar ist, muss der Kindersitz in jedem Fall ersetzt werden. Haarrisse oder andere durch den Unfall entstandenen Mängel sind nicht sichtbar, beeinträchtigen aber die Sicherheit des Kindersitzes dahingehend, dass er im Falle eines weiteren Unfalls Ihr Kind nicht mehr so schützen kann, wie es ein unfallfreier Kindersitz kann. Im Falle eines unverschuldeten Unfalls erstattet Ihnen die Versicherung Ihres Unfallgegners den Wiederbeschaffungswert, wenn Sie selbst der Unfallverursacher waren ist dies mit Ihrer Versicherung zu klären. Achtung: Es ist nicht zulässig, dass Versicherungen lediglich den Zeitwert ersetzen.

  • Derzeit sind parallel zwei verschiedene Kindersitznormen zulässig: Die ECE R44/04 sowie die UN R129 (i-Size). Achten Sie beim Kauf Ihres Kindersitzes darauf, dass der von Ihnen ausgewählte Sitz über eine dieser Zulassungen verfügt. Das entsprechende Etikett finden Sie gut sichtbar auf dem Kindersitz.

  • Informieren Sie sich vor dem Kauf Dank des Internets bieten sich heute unzählige Möglichkeiten, sich über Autokindersitze zu informieren. Die BeSafe Website & Facebook Page sowie verschiedene Websites von Experten sind hier gute Anlaufstellen.

    Auch diverse Foren oder Gruppen in den sozialen Medien können eine erste Anlaufstelle zur Sammlung von Informationen sein. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Mitglieder größtenteils Laien sind und ihre subjektive Meinung kundtun. Dies kann die Entscheidungsfindung eventuell auch erschweren.

    BeSafe empfiehlt, dass Sie Ihr Kind vor dem Kauf im gewünschten Kindersitz Probe sitzen lassen und den Sitz auch zur Probe ins Auto einbauen.

    Bei Fragen und Unklarheiten können Sie sich gerne über das Kontaktformular dieser Seite, per E-Mail an info@hts.no oder über unsere BeSafe Deutschland Facebook Page an uns wenden.

  • Es gibt heute verschiedene Tests von Autokindersitzen. Die bekanntesten von ihnen sind die Tests der Stiftung Warentest und anderer Verbraucherorganisationen in Zusammenarbeit mit dem ADAC.

    Es ist jedoch empfehlenswert, nicht blind auf den Testsieger zurückzugreifen. Lassen Sie sich bei einem Fachhändler in Ihrer Nähe ausführlich beraten. Setzen Sie Ihr Kind in verschiedene Kindersitze und bauen Sie diese zur Probe in Ihr Auto ein. Nicht alle Kindersitze passen zu allen Kindern und in alle Autos.

    Wenn Sie sich für einen Kindersitztest interessieren, dessen Hauptaugenmerk auf der größtmöglichen Sicherheit für das Kind liegt, informieren Sie sich über den international anerkannten schwedischen Plus Test. Er gilt als der strengste Kindersitztest auf der Welt und misst bei Kindersitzen, die bis zum Alter von ungefähr vier Jahren verwendet werden, die Belastungswerte auf den Nacken des Kindes. Nur wenige Kindersitze können den Plus Test bestehen – unter den wenigen erfolgreich geprüften finden sich zahlreiche BeSafe Modelle.

  • Ihr gut geschulter BeSafe Händler unterstützt Sie und gibt wichtige Hinweise beim Einbau Ihres BeSafe Kindersitzes. Ein falsch eingebauter Kindersitz kann fatale Konsequenzen nach sich ziehen.

    Lesen Sie daher unbedingt vor dem eigenständigen Einbau in Ihr Auto die Bedienungsanleitung. Auf unserer Website oder alternativ unserem YouTube Kanal finden Sie auch Einbauvideos, die Ihnen weiterhelfen.

  • Es ist wichtig, dass Sie nicht nur den besten Autokindersitz bekommen, sondern auch gut beraten werden. Ein gut geschulter BeSafe Händler informiert und unterstützt auch den korrekten Einbau nach dem Kauf. Nur so kann größtmögliche Sicherheit garantiert werden.

  • Dies hat sich nach jahrelangen Tests herausgestellt. Lesen Sie mir darüber im Kapitel über Reboard-Autokindersitze.

Kindersicherheit im Fahrzeug

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte allgemeine Fragen zur Sicherheit in Fahrzeugen.

  • Dicke Winterkleidung, vor Allem Winterjacken, sollten im Auto in jedem Fall vermieden werden. Bei einer starken Bremsung oder im Falle eines Unfalls wird das Material stark kompromiert und versucht, dass der Gurt des Kindersitzes lose liegt. Somit ist Ihr Kind nicht mehr bestmöglich gesichert.

    Praxistipp: In der Babyschale erleichtert ein Fußsack wie der Voksi Move den Alltag maßgeblich. Für größere Kinder sind Fleecejacken oder -overalls oder Wollwalk sind im Auto vorzüglich geeignet. An besonders kalten Tagen können Sie Ihrem Kind die Winterjacke auch nach dem Anschnallen verkehrt herum anziehen oder es mit einer Decke zudecken.

  • Die genaue Position im Fahrzeugsitz der ISOfix Verankerungen ist eine individuelle Entscheidung der Automobilhersteller. Bei manchen Fahrzeugen liegen die Verankerungen sehr tief. Hierbei kann es hilfreich sein, die mit den BeSafe Kindersitzen mitgelieferten ISOfix-Führungshilfen zu verwenden.

  • Das Kind sollte so fest wie möglich angeschnallt sein. Ein Richtwert hierbei ist: Wenn Sie mit den Gurten noch eine Falte machen können, ist Ihr Kind zu lose angeschnallt und Sie sollten den Gurt unbedingt fester anziehen.

  • 1. Reboarder: Nach dem Einbau sollte der Vordersitz so weit nach hinten geschoben werden, dass der Reboarder daran anliegt. Sollte dies nicht möglich sein, sollte ein Abstand von mindestens 25cm gegeben sein. Grund hierfür ist, dass sich im Falle eines Unfalls auch die vorderen Sitze bewegen. Wenn der Abstand zwischen Vordersitz und Kindersitz zu gering ist, stößt der Vordersitz in der Rückwärtsbewegung mit dem Kindersitz zusammen, was noch zusätzliche Krafteinwirkung auf Kindersitz sowie das darin sitzende Kind zur Folge hat. Wenn der Kindersitz am Vordersitz anliegt, “schwingen” diese parallel und gehen sich daher nicht im Weg um.

    2. Vorwärtsgerichteter Kindersitz: Viele Eltern wissen nicht, dass auch bei einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ein Mindestabstand empfehlenswert ist. Das Kind im Sitz wird bei einem Unfall auch bei korrekter Sicherung vorwärts geschleudert und prallt bei Nichteinhaltung eines Mindestabstandes mit dem Kopf auf den Vordersitz, was zu schweren Verletzungen im Kopf- und Nackenbereich des Kindes führen kann. Bei Zulassungstests darf ein Autokindersitz in einem Frontalcrash eine Vorverlagerung von bis zu 55 cm erreichen. Aus diesem Grund empfehlen wir, vorwärtsgerichtete Autokindersitze mit einem entsprechendem Abstand zum Vordersitz oder dem Armaturenbrett einzubauen.

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind jederzeit ausreichend fest angeschnallt ist. Überprüfen Sie, dass die Kopfstütze auf der richtigen Höhe eingestellt ist und die Gurte nahe am Hals Ihres Kindes verlaufen.

    Falls Ihr Kind es auch weiterhin schafft, sich aus den Gurten zu befreien, können Sie unseren BeSafe Gurtsammler verwenden. Dieser hält die Gurte zusammen und optimiert die Gurtführung. Achtung: Entgegen der Aussage einiger Experten ist die Nutzung des BeSafe Gurtsammlers nicht verboten.

  • ISOfix ist ein spezielles System, das in Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie entwickelt wurde, um den Einbau von Autokindersitzen einfacher zu gestalten. Ein Kindersitz verfügt über zwei ISOfix Arme, die in die zwischen der Rückenlehne und Sitzfläche eingelassenen Verankerungen im Auto eingeklickt werden.

    Seit der sich verbreitenden Nutzung von ISOfix Kindersitzen ist die Anzahl besonders schwerer Einbaufehler bei Kindersitzen deutlich gesunken.

  • Prinzipiell gilt: Je aufrechter ein Kind im Auto sitzt, desto besser ist es bei einem Unfall geschützt.

    Auf längeren Fahrten, wenn die Kinder einschlafen und ihre Körperspannung nachlässt, hat ein besonders aufrechter Kindersitz jedoch oftmals zur Folge, dass den Kindern die Köpfe im Schlaf nach vorne fallen. Hierfür gibt es je nach BeSafe Kindersitz verschiedene Möglichkeiten, die Abhilfe schaffen:

    1. BeSafe iZi Combi X3 ohne ISOfix Für den iZi Combi X3 ohne ISOfix haben wir einen speziellen Unterlegkeil, das Wedge, entwickelt um dem Kind so für in Autos mit steilen Rückbänken eine bessere Ruheposition zu ermöglichen. Dieses können Sie als Zubehörteil bei Ihrem BeSafe Händler erwerben.

    2. BeSafe iZi Plus Der iZi Plus bietet die Möglichkeit des sogenannten “teilschwebenden” Einbaus. Bei diesem muss der Teil des Sitzes, der zur Rückenlehne des Autos zeigt, nicht unbedingt auf der Sitzfläche aufliegen. Sehen Sie sich hierfür das Einbauvideo auf der Produktseite des iZi Plus ein. Dort wird der iZi Plus auf dieser Art und Weise eingebaut.

    3. Bei BeSafe Reboardern mit ISOfix Auch bei BeSafe Reboardern mit ISOfix ist eine Verbesserung der Ruheposition in Autos mit besonders steilen Rückbänken möglich. Lösen Sie hierfür den Stützfuß und fahren Sie den Überrollbügel des Sitzes ein. Anschließend drücken Sie den Sitz mittig auf dem Rückenteil tiefer ins Polster während Sie gleichzeitig den Überrollbügel wieder ausfahren sodass er in der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes stabilen Halt findet. Hierfür könnte möglicherweise die Hilfe einer weiteren Person erforderlich sein. Wenn der Überrollbügel wieder korrekt ausgefahren ist, stellen Sie den Stützfuß wieder auf die korrekte Länge ein. Die Ruheposition sollte sich für Ihr Kind deutlich verbessert haben.

  • Einige Eltern haben Bedenken, ob ihre Kinder in einem Reboarder über ausreichend Beinfreiheit verfügen um darin bis zum Alter von vier Jahren oder länger bequem sitzen zu können. Bei dieser Überlegung wird oftmals vergessen, dass die Anatomie von kleinen Kindern sich wesentlich von der von uns Erwachsenen unterscheidet. Für kleine Kinder ist es kein Problem auch über einen längeren Zeitraum im Schneidersitz zu sitzen oder die Beine anders anzuwinkeln ohne dass die Beine einschlafen. Mit steigendem Alter verfestigen sich die Knochen und die Flexbilität lässt nach. Dies ist auch ein Grund, weshalb Kinder sich problemlos den großen Zeh in den Mund stecken können während die wenigsten Erwachsenen sich so weit verrenken können.

    Lassen Sie sich nicht davon beirren, was für Sie unbequem aussieht: Ihr Kind sitzt komfortabel und vor allem auch 5x sicherer!

UN R129 (Phase 1)

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur UN R129 Norm und speziell zur Phase 1.

  • Gemäß i-Size sind Sie verpflichtet, Ihr Kind bis zum Alter von 15 Monaten rückwärtsgerichtet zu transportieren. Wir empfehlen, dies die gesamte Nutzungsdauer Ihres i-Size Kindersitzes wie des iZi Kid i-Size, iZi Kid X1 i-Size oder iZi Modular i-Size so beizubehalten da Ihr Kind rückwärtsgerichtet weitaus besser geschützt ist falls ein Unfall passieren sollte.

  • So lange die ECE R44/04 noch gültig ist, dürfen Kindersitze nach dieser Norm auch weiter verwendet werden. Dies gilt auch für i-Size Fahrzeuge.

    Eine Orientierung, in welchen Fahrzeugen sowie auf welchen Plätzen ein ECE R44/04 Kindersitz genutzt werden kann, finden Sie in unseren Fahrzeuglisten. Falls Sie sich unsicher sind, kontaktieren Sie uns per Kontaktformular auf dieser Seite, über info@hts.no oder über die BeSafe Deutschland Facebook Seite.

    Achtung: Wenn Ihr Auto nicht auf der Fahrzeugliste auftaucht, heisst dies nicht automatisch, dass die Nutzung nicht gestattet ist. Vielmehr ist es einem Kindersitzhersteller aufgrund der Vielzahl an Modellen nicht möglich, alle Modelle zu testen. Falls Sie einen BeSafe Kindersitz in einem nicht auf der Fahrzeugliste aufgeführten Auto verwenden möchten und sich unsicher sind, kontaktieren Sie uns über oben genannte Wege.

  • Es gibt keine allgemeingültige Einteilung. Jeder Hersteller kann dies für seine nach i-Size zugelassenen Kindersitze selbst festlegen.

    Die Einteilung erfolgt anhand der Innenmaße des Kindersitzes sowie den zur Zulassung verwendeten Dummies. In der Praxis hat sich gezeigt, dass maximale Körpergrößen von 105cm angegeben werden, da dies der Körpergröße der verwendeten Dummies der Serie Q3 entspricht.

  • Nach i-Size ist es zwingend vorgeschrieben, Kinder bis 15 Monate rückwärts gerichtet zu transportieren. Das setzt voraus, dass der Autokindersitz bis zu einer Körpergröße von mindestens 83 cm verwendbar sind, was gemäß i-Size einem Alter von 15 Monaten entspricht. Wenn der Autokindersitz lediglich Platz für ein Kind mit einer max. Körpergröße von 75 cm bietet (was dem Regelfall für einen Kleinkindsitz entspricht), müssen die Eltern anschließend einen anderen rückwärts gerichteten Autokindersitz verwenden, der den Transport des Kindes bis mindestens 83 cm zulässt.

  • Nein, Sie können unter ECE r 44 04 genehmigte Autokindersitze so lange verwenden, wie die Gesetzes des jeweiligen Landes dies zulassen – mindestens jedoch bis 2017. Daher werden unter ECE r 44 04 zugelassene  Autokindersitze noch viele Jahre verfügbar und genehmigt bleiben.

  • Die in den i-Size Regulierungen aufgeführten Testkriterien sind umfangreicher und aktueller als die in der ECE r 44 04 beinhalteten Testkriterien (z.B. bei einem Seitenaufprall oder hinsichtlich der Messung der Belastungen für Kopf und Nacken). Deshalb gewährleistet ein nach i-Size getesteter Autokindersitz mehr Sicherheit für Ihr Kind.

    Ein nach ECE r 44 04 zugelassener Autokindersitz kann die gleiche Sicherheit bieten, wenn die unter i-Size angewandten Testkriterien (z.B. bei einem Seitenaufprall) bei der Entwicklung und Herstellung des Autokindersitzes berücksichtigt wurden.

    Um die Zulassung gemäß i-Size zu erhalten, muss der Autokindersitz z.B. über längere Stützfüße und eine gesonderte Kennzeichnung verfügen.

    BeSafe Autokindersitze werden so entwickelt, dass sie einen hervorragenden   Seitenaufprallschutz und sehr hohe, mit i-Size vergleichbare Sicherheitsstandards bieten.

  • Nein, dies ist nur für nach i-Size zugelassene Autokindersitzen Pflicht.

    Diese Pflicht wird auf allen vorwärts gerichteten sowie in beide Fahrtrichtung verwendbaren Autokindersitzen unter i-Size mit einer Markierung kommuniziert. So lange nach ECE r 44 04 zugelassene Autokindersitze weiterhin zugelassen sind, ist es nicht vorgeschrieben, alle Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten rückwärts gerichtet zu transportieren.

  • So lange ECE r 44 04 in Ihrem Land weiterhin genehmigt ist, können Sie sowohl sowohl ECE r 44 04 als auch i-Size genehmigte Autokindersitze in Ihrem Fahrzeug verwenden. Dies wird mindestens bis 2017 der Fall sein.

    Nach ECE r 44 04 zugelassene Autokindersitze mit ISOfix verfügen über eine Fahrzeugliste in der erklärt wird, in welchem Fahrzeug und auf welcher Sitzposition der Autokindersitz verwendet werden kann. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie bitte den BeSafe Kundenservice.

  • Das max. zulässige Gesamtgewicht eines Autokindersitzes mit einem Kind beträgt gemäß i-Size insgesamt 33 kg.

    Um die Verwendung zu erleichtern, trägt ein nach i-Size zugelassener Autokindersitz eine Markierung mit der Angabe des max. Gewichts des Kindes. Diese Angabe ist dann einschließlich Bekleidung zu verstehen und berücksichtigt bereits das eigentliche Gewicht des Sitzes.

  • Wenn der Sitz des Fahrzeuges mit dem i-Size Logo gekennzeichnet ist, können Sie jeden i-Size Autokindersitz verwenden. Wenn der Fahrzeugsitz mit einer ISOfix-Markierung gekennzeichnet ist, müssen Sie zunächst in der Fahrzeugliste des i-Size Autokindersitzes prüfen, ob ihr konkretes Fahrzeug (bzw. die Sitzposition) zugelassen ist. Falls ja können Sie den Sitz verwenden, falls nein kontaktieren Sie bitte BeSafe.

  • Wenn der Sitz des Fahrzeuges mit dem i-Size Logo gekennzeichnet ist, können Sie jeden i-Size Autokindersitz verwenden. Wenn der Fahrzeugsitz mit einer ISOfix-Markierung gekennzeichnet ist, müssen Sie zunächst in der Fahrzeugliste des i-Size Autokindersitzes prüfen, ob ihr konkretes Fahrzeug (bzw. die Sitzposition) zugelassen ist. Falls ja können Sie den Sitz verwenden, falls nein kontaktieren Sie bitte BeSafe.