Eine vollständige BeSafe Testergebnisübersicht aller BeSafe Reboarder

In dieser BeSafe Testergebnisübersicht finden Sie sämtliche Ergebnisse von BeSafe-Reboardern in dem bekannten ADAC und Plus Test. Ebenso erklären wir Ihnen die Unterschiede zwischen diesen beiden Verbraucher-Tests und wie Sie die Ergebnisse bewerten können.

Bei der Vielzahl unterschiedlicher Testinstitute, Publikations-Plattformen und Webseiten und verschiedenen Test-Jahren kann es schwierig werden, eine komplette Übersicht der unterschiedlichen Testergebnisse zu erlangen. Deshalb haben wir für Sie in dieser BeSafe Testergebnisübersicht alle Ergebnisse unserer rückwärtsgerichteten Autokindersitze für Kleinkinder zusammengestellt.

Der iZi Kid X2 i-Size wurde vom ADAC im Mai 2016 als Testsieger seiner Kategorie (ca. 1-4 Jahre) präsentiert und erzielte das herausragende Sicherheitsergebnis von 1,1 – das beste Ergebnis unter den bis Testzeitpunkt getesteten 65 Sitzen seiner Kategorie. Zusätzlich hat er den anspruchsvollen schwedischen Plus Test bestanden, wodurch er zu einem der sichersten Sitze auf dem Markt zählt. Eine der besonderen Sicherheitsfunktionen des iZi Kid X2 i-Size ist die Innovation SIP+ – ein zusätzlicher Seitenaufprallschutz.

Der iZi Combi X4 ISOfix wurde bislang nicht vom ADAC zum Test ausgewählt, ist jedoch beim rückwärtsgerichteten Einbau identisch zum iZi Kid X2 i-Size. Der einzige Unterschied liegt in der Möglichkeit, den iZi Combi X4 ISOfix auch vorwärtsgerichtet einbauen zu können. Seit Oktober 2016 ist der iZi Combi X4 ISOfix mit der SIP+ Innovation ausgestattet. Bei rückwärtsgerichtetem Einbau ist der iZi Combi X4 ISOfix genau so sicher wie der iZi Kid X2 i-Size.

Worin liegen die Unterschiede zwischen den beiden Sitzen? Beide Sitze sind identisch mit der Ausnahme, dass der iZi Modular i-Size zusätzlich die Option des vorwärtsgerichteten Einbaus hat. Der iZi Modular RF i-Size wurde speziell für den schwedischen Markt entwickelt, wo es nicht als Option gesehen wird, Kinder unter vier Jahren vorwärtsgerichtet zu transportieren. Daher kann die “RF”-Version (rear facing) ausschließlich rückwärtsgerichtet eingebaut werden. Beide Sitze sind mit dem zusätzlichen Seitenaufprallschutz SIP+ ausgestattet.

Wie haben sie beim ADAC Test abgeschnitten? Die deutschen Testinstitute ADAC/Stiftung Warentest haben lediglich den “Kombi-Sitz” iZi Modular i-Size getestet, da dieser auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Die schwedische RF-Version wurde bislang nicht vom ADAC zum Test ausgewählt. Der iZi Modular i-Size hat die Sicherheitsnote 1,8 erlangt, was besonders für Kombi-Sitze (die in beide Fahrtrichtungen eingebaut werden können) herausragend ist, da hierbei auch der vorwärtsgerichtete Einbau die finale Sicherheitsnote beeinflusst.

Wie haben sie beim schwedischen Plus Test abgeschnitten? Beim Plus Test wird stets das “schlechtmöglichste” Ergebnis von so genannten “Kombi-Sitzen” gewertet, was der vorwärtsgerichtete Einbau ist. Deshalb kann lediglich der iZi Modular RF i-Size den Plus Test bestehen. Der iZi Modular i-Size ist allerdings bei rückwärtsgerichtetem Einbau genau so sicher wie der iZi Modular RF i-Size.

Der iZi Plus wurde seit seiner Markteinführung noch nicht von ADAC/Stiftung Warentest zum Test ausgewählt. Allerdings hat er den anspruchsvollen schwedischen Plus Test bestanden und ist einer der beliebtesten und weit verbreiten Sitze im Sicherheits-fokussierten Schweden. In 2015 und 2017 wurde der iZi Plus von Folksam, einem der größten schwedischen Versicherungsunternehmen, zum Testsieger gekürt. Der zusätzliche Seitenaufprallschutz SIP+ ist als Zubehör für den iZi Plus erhältlich.

Was ist der ADAC und wie kann ich die Ergebnisse bewerten?

Autokindersitztests werden von der ICRT, die International Consumer Research Organisation, in Zusammenarbeit mit ADAC durchgeführt. Beim ADAC durchgeführte Crash Tests sind anspruchsvoller als die in Europa gültigen Zulassungstest und die Hauptbestandteile des Tests sind die Ergebnisse im Frontal- und Seitenaufprall. Allerdings wird auch die Konstruktion eines Sitzes bewertet und seit 2011 wird größeren Wert auf den Komfort des Sitzes gelegt. Die Sitzposition und das Platzangebot eines Sitzes sowie der im Fahrzeug benötigte Platz zählen ebenfalls zu den Bewertungskriterien.

Deshalb ist es wichtig, sich die verschiedenen Bewertungskriterien des ADAC/Stiftung Warentest vor Augen zu führen. Die Sicherheitsnote macht nämlich “lediglich” 50% des Endergebnisses aus, während die Bedienbarkeit 40% ausmacht und die Ergonomie 10%. Anmerkungen wie “schwerer Sitz” oder “eingeschränktes Sichtfeld des Kindes” führen beispielsweise zu Abwertungen eines Sitzes. Die Ergebnisse der Schadstofftests haben keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis, solange sie gewisse Grenzwerte nicht überschreiten.

Der ADAC entscheidend, welche Sitze im nächsten Test enthalten sein sollen und kauft diese direkt von deutschen Händlern. Die Hersteller von den Autokindersitzen haben keinen Einfluss darauf, ob ihre Sitze getestet werden oder nicht. Der ADAC führt seine Autokindersitztests zweimal im Jahr durch: im Haupttest im Frühjahr und im Ergänzungstest im Herbst. Üblicherweise sind Sitze, die seit dem vorherigen Test auf dem Markt erschienen sind, dann im darauf folgenden Test enthalten.

Wo liegt der Unterschied zwischen ADAC und Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest ist die führende deutsche Organisation für Verbrauchertests. Sie handhabt im Auftrag der ICRT (International Consumer Research and Testing organsiation) Tests für unterschiedlichste Produktgruppen durch. Die Autokindersitz-Tests führt Stiftung Warentest im Kooperation mit dem ADAC durch.

Was ist der Plus Test und wie kann ich die Ergebnisse bewerten?

Der Plus Test ist ein beim staatlichen schwedischen Verkehrsforschungsinstitut VTI durchgeführter zusätzlicher Test, der für Autokindersitzhersteller freiwillig ist. Ein Kindersitz, der den Plus Test bestanden hat, erfüllt höchste Sicherheitsstandards. Der Plus Test gilt als der weltweit strengste Kindersitztest und ist besonders für die äußerst sicherheitsbewussten skandinavischen Eltern ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung eines Kindersitzes nach der Babyschale. An jedem Kindersitz, der den Plus Test bestanden hat, ist das Plus Test Logo angebracht.

Der Plus Test setzt als einziger Test seinen Schwerpunkt auf die Messung der Belastungswerte im Hals- und Nacken des Kindes – einem Bereich, der bei kleinen Kindern noch nicht sehr ausgeprägt und daher besonders empfindlich für schwere oder fatale Verletzungen ist. Die Höchstwerte, die beim Plus Test auf den Nacken des Kindes wirken dürfen, sind sehr niedrig und für das Kinderleben sicher angesetzt.

Aufgrund dieser niedrigen maximalen Werte ist es keinem einzigen vorwärtsgerichteten Kindersitz möglich, den Plus Test zu bestehen. Der Grundgedanke des Plus Test ist es, dass kein Kind in einem durch den Plus Test geprüften Kindersitz eine schwere oder tödliche Verletzung erleiden muss – deshalb können diesen Test nur rein rückwärtsgerichtete Kindersitze bestehen.