ADAC Verbrauchertest – Kriterien und Vorgehensweisen

Jedes Jahr im Mai veröffentlichen der ADAC und Stiftung Warentest gemeinsam mit dem ICRT (International Consumer Research Organisation) die Ergebnisse des größten Verbrauchertests von Autokindersitzen in Europa. In diesem werden ausgewählte neue Modelle geprüft und bewertet. Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wird nicht bekannt gegeben, welche Autokindersitze in den Test miteinbezogen wurden. Darüberhinaus veröffentlichen ADAC und Stiftung Warentest im Herbst desselben Jahres die Ergebnisse einer kleineren Ergänzung zu diesem Haupttest.

Was sind ADAC, Stiftung Warentest und ICRT?

Der ICRT, die International Consumer Research Organisation, ist der weltweite Dachverband nationaler Verbraucherschutzorganisationen. Er gibt Verbrauchertests an verschiedensten Produktgruppen in Auftrag und setzt Rahmenbedingungen für Tests. Die ICRT ist beispielsweise auch Gründungsmitglied eines der größten und relevantesten Sicherheitstests für Autos, des Euro NCAP.
Die Kindersitztests führt die ICRT gemeinsam mit der deutschen Stiftung Warentest durch und leitet die Ergebnisse an die nationalen Organisationen wie die schwedische “Råd och Rön” oder die großbritannische „Which?“ weiter.

Die Stiftung Warentest ist die führende deutsche Organisation für Verbrauchertests. Sie ist objektiv und absolut unabhängig, da sie nicht durch Werbemittel unterstützt sondern öffentlich gefördert wird.
Der Kindersitztest der Stiftung Warentest wird gemeinsam mit dem ADAC durchgeführt.

Der ADAC vertritt die Interessen der deutschen Autofahrer. Mit über 16 Millionen Mitgliedern und einer Auflage des Clubmagazins von mehr als 14 Millionen Exemplaren ist der ADAC Europas größter Automobilclub. Er ist für den großen Kindersitztest bekannt, an dessen Ergebnissen sich viele Eltern orientieren.

Testmethoden und Kriterien

Der durch den ADAC durchgeführte Test ist als Extrem-Test ausgelegt. Er besteht im wesentlichen aus einem Frontal- und einem Seitencrash, wobei die Testbedingungen (z.B. Crash-Geschwindigkeit und simulierte Belastungen) die Voraussetzungen der Zulassungstests übersteigen und sich beinahe auf demselben Level wie die des EuroNCAP-Tests bewegen.

Um den Test möglichst realistisch durchzuführen, wird die Karosserie eines echten Fahrzeuges – in den jüngsten Autokindersitztests das aktuelle Modell des VW-Golf – verwendet. Auch die verwendeten Crashtest-Dummies der „Q-Serie“ sind auf dem aktuellsten Stand und liefern umfangreiche Werte zur detaillierten Auswertung.

Neben den tatsächlichen Crashtests setzen sich die anderen 50% der Gesamtnote des ADAC/Stiftung Warentest aus Bewertungen in den Kategorien Handhabung, Ergonomie und Verarbeitung/Reinigung zusammen. In diesem Kategorien werden Kriterien wie zum Beispiel Bedienerfreundlichkeit, Gefahr der Fehlbedienung, Komfort für das Kind, Qualität der Bezüge, Verarbeitung, Verständlichkeit der Bedienungsanleitung, benötigter Aufwand zur Pflege und Reinigung sowie der Platzbedarf im Fahrzeug, etc. bewertet.

BeSafe iZi Flex FIX i-Size ADAC

Hervorragende unabhängige Testergebnisse für BeSafe Autokindersitze

In den vergangenen zwei Jahren wurden alle vier nach UN R129 zugelassenen BeSafe Autokindersitze von den unabhängigen Testinstituten ADAC/Stiftung Warentest getestet und in ihrer Leistung bestätigt.

Im Frühjahrstest 2016 waren drei BeSafe Autokindersitze im Test und der iZi Kid X2 i-Size erzielte nicht nur die historische Sicherheitsnote von 1,1 sondern wurde auch vom ADAC als Sieger seiner Kategorie (ca. 1-4 Jahre) präsentiert. Das ebenfalls 2016 getestete innovative iZi Modular Konzept erzielte die hervorragenden Sicherheitsergebnisse “Sehr Gut” und “Gut” und Gesamtnoten von “Gut” für alle Elemente des Konzeptes.

Im Frühjahrstest 2018 wurde mit dem iZi Flex FIX i-Size die erste nach UN R129-zugelassene Sitzerhöhung mit fester Rückenlehne getestet und in allen getesteten Kategorien mit dem Ergebnis “Gut” bestätigt. Dies ist der einzige Sitz im Test ab 4 Jahren, der es schaffte, die herausragende Seitenaufprall-Sicherheitsnote von 1,2 mit starken Ergebnissen in den Kriterien “Platz fürs Kind” und “Platzbedarf im Fahrzeug” zu kombinieren.